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Bürger von Rohe und Mondidier.
Sie bringen ihm voll Furcht und WehDie Schlüssel ihrer Stadt. Ans ThorVon Compicgne schwärmt er im ChorDer Reiterei ans hurt'gcn Bahnen.
Zwanzig Kanonen, sünszig FahnenHat er, des kürzen Feldzugs Beute.
Wie jammern jetzt voll Angst die LeuteIn Land und Stadt! Sie geben schonHaus, Heimat, Königreich und ThronLudwig's des Heiligen verloren. —
Mit Bann und Fluch wird Werth verschworen
Da rief er: „Spork, nun reite mirZn dem Jnfant ins Hauptquartier.
Es wird, cs soll, cs muß gelingen!
Jetzt wollen wir den Hahn bezwingen,
Der immer sich zum Rheine drehtUnd gern auf unserm Dache kräht!
Sag dort, ich ließe Botschaft senden:
Zeit ist's, uns aus Paris zu wenden!
Folgt er mir nur, ich zieh voraus,
Und auf des Louvres Königshaus,
Das nun schon seit zweihundert JahrenBon keinem sremden Feind erfahren,
Lass' ich des deutschen Reiches AarAuf schwarzrothgoldncm Banner klarWeit in die Hellen Lüfte wallen!
Ruhmvoll geholfen ist uns Allen!"
Und eilig ritt der Spork von dannen.
Doch Werth war bald mit seinen Mannen