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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Am andern Morgen dankt der Gast,

Er gönnt mit Fix sich keine Rast,

Bis er den Heimatort crritten.

Zn Büttgen, in des Dorfes Mitten,

Ward Halt gemacht. Aus jedem HausDa stürmte Alt und Jung heraus,

Den stolzen Kriegsherrn anzustaunen.

Rings hört man flüstern, fragen, rannen:

Wer mag cs sein?" Denn Keiner kannteDen Jan, der einst das Dorf durchranntcEin wilder Bnb. Fix ist schon alt,

Auch ist verstümmelt die Gestalt,

Und seine Jngcndfpielgenossen

Hält meistens schon das Grab umschlossen.

Da nahet zu der Frcmdenschau

Noch eine blanke alte Frau

In Bancrntracht. Sic horcht und schaut.

Nun stößt sie. einen frend'gen LautAus Heller Brust:Johann, Johann!

Mein Sohn!" ES fliegt vom Pserd der Mann,Der Krieger, General und Held,

Und in den starken Armen hältEr seine Mutter. Wie geschwindKennt eine Mutter doch ihr Kind!

Wem soll nicht solcher Anblick taugen IDas Wasser trat in alle Augen.

Dxaus schüttelte der Werth die HandDen Leuten, die er einst gekanntIn seiner Jugend, und dann gingEr in die Hütte arm gering