Fortuna grüßet, denn vom RandDes Engels schauet dort ins LandBurg Schlcnderhau, der Erst nicht fern.
Daß er besuch' den alten Herrn,
Das ziemt sich wohl. Sic reiten srischHinauf, es läutet schon zu Tisch,
Es geht zum Hof. Dort steht verzagtAm Stalle eine dicke Magd.
Den stolzen, kecken ReitcrsmannSchaut sie mit Nas' und Munde an.
Die Grete ist's. Werth kennet sie.
Sie kennet ihn. Ach, wie sic schrie!
Schier fällt sie hin. Da scherzt der Werth:„Grct, wer'S gcthan hält'!" — Ihr cntsährt:„Jan, wcr's gewußt hätt'!" — Sieh, da nahtDer Freiherr Frentz im besten Staat,
Und zieht den Hut und beugt den RückenVor einem Mann aus freien Stücken,
Der ihm gedient als Schweinehirt.
Zum Saal führt freundlich ihn der Wirth.
Der sonst mit dem Gesinde aßAm allerletzten Platz, er saßAuf einem Ehrenplatz am Tisch;
Der sonst auf einem StrohsackwischIm Stalle schlief, ihm sucht man auSDaö schönste Himmelbett im Haus.
So ehrte man den alten Knecht.
Freilich, das war vom Freiherrn recht.
Wer kennt den Frentz in weiten: Land?
Doch ward Johann von Werth genannt
Der große wilde General
Weit, weit durch Deutschlands Berg und Thal!