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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Da braust er aus dem Forst hervor.

Der sichern Beute naht der Chor.

Doch steh, ein Pflüger, der sic schaut,

Spannt ab sein Pferd und lärmet lautIns Schloß:Der Feind ist da!" Wie hobDer Wirrwarr sich! Gottlob, GottlobLudwig ist heute nicht dabei!

Er suhlt sich krank. O, welch Geschrei!

Der Weimar und der CardinalEntfliehen jäh ins grüne Thal,lind bergen sich an sichern! OrtZn Saint Mihel. Ludwig ging fortUm länger nicht im Krieg zu schwitzen.

Ja, besser ist's, im Louvre sitzen.

Werth aber kehrt voll Zorn zurück,

Daß ihm so neidisch war das Glück.

Er hätte Alles drum gegeben,

Der Heimat Urseind ansznhcbcn.

Run macht er durch des Landes MitteAufs dien verzweifelt wilde Ritte,

Als ihm ins Ohr die Kunde schlug:

Es nahe sich bei Toul ein ZugBon sünfzehnhundcrt schweren Wagen,

Die Proviant für Frankreich tragen.

Er fiel hinein und nahm sie alle.

Wer widerstehet solchem Pralle?

Ob auch zweitausend WaffenknechteSie schützen. Nasch ans dem GefechteFührt er ins Lager Trank und Speise.Das bringt die Deutschen recht ins Gleise,