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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Doch dem französischen Heere droh!

Bald übermächt'gc Hnngcrsnoth.

Es zieht auf Nancy. HintendreinStürzt sich der Werth in seine ReihnUnd treibt gewinnend neue BeuteMit Macht zweihundert Edelleute,

Des Heeres Nachhut, in die WogenDer Maas, die in den Tod sie zogen.

Doch ob er all dies Werk vollbracht,

Was hilft's! Es meidet stets die SchlachtDer schlaue Franzmann. La ValetteVerschanzt sich stets an sichrer StätteMit Bernhard Weimar. Gallas kannNie mit dem Lothringer hinan.

Da zieht der Hunger in das HeerDer deutschen Krieger. Ach, noch mehrQuält sie der Krankheit heißes Wnthen.

Wer kann vor solchem Feind sich hüten!

Viel schlimmer geht der Tod herumAls in der Schlacht. Er macht sie stummDie tapfcrn Männer, die seit JahrenDurch Sturm und Kämpfe hingefahren.

Und auch die Führer taugen nicht.

Des Rechts vergessen und der Pflicht,

Des Reichs vergessen und des Herrn,

Als wären Noth und Wirrsal fern,

So schwelgen sie bei üpp'gcm Mahl.

Was kümmert sie des Hungers Qual,

Die Noth der fiebernden Soldaten,

Des Winters Zorn? Dampft nur der Braten