Hell zürnend ruft der grimme Werth:„Gemalte denn aufs Neu, o Schwert!
Sei zwischen uns und ihnen Richter,Vernichte sie, die uns VernichterSo gerne wären, die cs immerSo gern gewesen, die uns nimmerZn Freunden werden! Unbill, ListUnd Ränke dienten jede FristZum Strcitzeug euch. Voll Haß und NeidSah man euch stochen stets den Streit,
Um uns die Heimat zu zerfetzen.
Was aber half euch all eur HetzenBei Dän und Schwed? In schnöde FmchlHat sie gefegt die schwere WuchtDer deutschen Waffen. Scid's gewärtig,Wir werden auch mit Frankreich fertig.Wer sich in unsre Sach' will mischen,
Dem wollen wir den Rücken wischen.
Sind wir der Heimat rechte Stützen,
So wird uns Gott im Himmel schützen."
Wie sanchzte ihm das Herz voll Lust,Wie füllte Kampflust ihm die Brust,
Als man die Kunden hörte streifen,
Den Feind im eignen Land zu greifen!Lothringens Herzog Karl erschienIn Werth's Gezclt und warb um ihnUnd seinen Arm. Er war der Held,Mit dem zu Nördlingcn im FeldDer Werth gckämpfct. Auf dem ThroneDer Heimat trug er einst die Krone.