Druckschrift 
Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
Seite
81
Einzelbild herunterladen
 

Dort schuf Vor schlaue EardinalHerr Richelieu ihru Qual auf Qual,Verfolgend ihu mit List und Ränken,

Mit Volksanfständcn und Gezänk?»,

Daß er geächtet endlich floh.

Des Lebens ward er nicht mehr froh.Entschlossen, kühn nnd tapfer rittEr stets von Schlacht zu Schlacht. Er strittAufs dien, die Heimat zu erzwingen.

Der Werth verspricht, mit ihm zn ringen,Denn auch das Kaiscrheer soll kommen.Rheinüber wird der Weg genommen.

Kalt war der Winter, stark der Frost,

Es stürmt der Rhein von Eis durchtosl,

Doch plötzlich hört er auf zn rollen.

Im Strome stellen sich die Schollen.

Da stürmt der Werth mit den GeschwadernRasch hin auf den gefronten Quadern,

Nnd steht vor Speier. Seiner KrastErgibt sich gleich die Bürgerschaft,

Nnd in der Kaiscrstädtc Glieder

Glanzt bald aufs Lien die Reichsstadt wieder.

Dan» wird mit wilden Rciterwogen

Das schöne Elsaß überzogen.

Es fehlte dort für Tasch' nnd MundAn Beute nicht. Dann nach BnrgnndZog sieghaft er. Ghemar, die Veste,Hcrbergte bald die deutschen Gäste.

Jetzt stürmen nach wie zuckende BlitzeDes Kaisers Heere. An der SpitzeIoäailil von Wertb. 6