Da steigt vom Kaiscrstuhle niederGeschlossen fest in starke GliederEin neues Heer, das Keiner kennt,
Nicht Schwed, nicht Baier. Doch es renntJäh auf die Deutschen. Schüsse knallen,Die grollend durch die Berge schallen,
O Gott, o Gott, cs sind Franzosen,
Die übermächtig nicdertosen! —
Es wäre Tollheit neues Streiten,
Machtlos muß Werth von dannen reiten!
Franzosen sind's. Bald wird es kund,
Die Botschaft geht in Aller Mund.
Es ist den armen deutschen LandenEin neuer starker Feind entstanden.
Dem Schweden und dem ProtestantWard stets sranzösisch Geld gesandt,
Doch jetzt nach der verlornen SchlachtBat man, um die gcbrochnc MachtNeu auszurichtcn, um Soldaten.
Lang ward da hin und her bcrathcnAm Hofe von Paris. Wie gernSähn dort die tückisch schlimmen HerrnDas schöne deutsche Reich verderben,
Um selbst ihr Theil dran zu erwerben!
Der schlaue feine CardinalVon Richelieu, der manches MalSo üble Tücken angcsponnen,
Macht klarer wie das Licht der SonnenLudwig dem Dreizehnten: es gilt,
Das Hans Habsburg, den Hort und Schild