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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
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Bis gründlich der Kamin gefegtVon allem Schwein, das er gehegt.

Nach solchem gänzlichen EntleerenGedenkt der Jost ans Licht zn kehren.

Doch weh, die Stange, drauf er harrt,

Sie zittert, beugt sich, knistert, knarrt,

Sie kracht mit Macht, sie birst. Der JostFällt, poltert, Pufft. Es schallt und tostDurchs ganze Haus, denn durch den FallZerschmettern unten überallDie Töpfe, Kessel und Geschirre.

O, welch Geklirre und Gcwirre!

Dem dicken Pfaffen flieht die Ruh,

Der alten Magd flieht sie dazu.

Zwar ließ der Fix das Seil herunter,

Und Jost ersaßt es muthig munterUnd schlingt cs um den Leib. Am DachDa zogen sic. Doch, ach, es brach.

Was helfen jetzt die Künste alle?

O weh, die Maus ist in der Falle!

Jetzt gilt es Geistesgegenwart.

Der wackre Jost der reibt und scharrtSich Ruß und Asche ins Gesicht.

Urschwarz wird überall der Wicht.

Den Bratspieß nimmt die rechte Hand,

Die linke einen Feuerbrand,

Den Kessclring setzt er als KrönSich auf das Haupt. Dem HöllcnsohnGleicht er aufs Haar. Da öffnet sichDie Küchenthür und ängstiglich