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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Das ist der König Ferdinand,

Das ist der Cardinal-Jnfant,

Das ist Kurfürst Maxmilian

Und Karl von Lothringen. Wohlan,

Bernhard von Weimar, Gustav Horn,

Das gibt 'neu Tag voll Wuth und Zorn,Voll Blut und Tod! Wohlan zur SchlachtSie braust, sie tost, sie klingt, sie krachtBernhard entflieht, ein nackter MannSein Heer entstiebt in Acht und BannZwölftausend Leichen zeigt das Feld.Johann von Werth bringt in das ZeltDer Fürsten einen kühnen Krieger.

Er fing den Horn, er ward sein Sieger.Und Ferdinand, der Kaiscrsproß,

Gibt Werth die Hand, nennt ihn Genoß,Und er verheißt mit frcnd'gem TonDem Helden den gerechten Lohn.

Da klangen durch das Reich die Glocken,Da tönte Jauchzen und Frohlocken.

Herr Gott, dich loben wir!" so singenSie bei der Orgel vollem Klingen.Ausathmet neu des Kaisers Land:

Der Himmel hat den Sieg gesandtNach langer Prüfung. FerdinandZieht strafend hin am Neckarstrand,

Es zieht der Cardinal-JnfantMit Ruhm gekrönt ins Niederland.

Die kleinen Führer sieht man streichenHin nach des gelben Mains Bereichen.