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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Doch mit dem Lothringer verläßtDer Werth das Heer, daß er dem RestDer Flücht'gen, die zum Rheine sausen,

Noch in die Flanken möge brausen.

Bei Kalw ereilt er eine Schaar,

Die rasch von ihm vernichtet war;

Dann stiebt er durch die dunkeln TannenDes Schwarzwalds fort mit seinen MannenIns Kinzigthal. Dort hätt' er schierIm hochbewachsenen RevierDen fliehnden Rheingraf ausgegriffen,

Der, als die Kugeln ihn umpfiffen,

Vom steilen Ufer hoch zu RoßIns tiefe Wasser niederschoßUnd also kühne Rettung fand.

Dann ward besiegt das Pfälzerland,

Das einst glücktaumelnd hin sich warfDem Schwedenkönig. Streng und scharfWar seine Strafe. Werth'sche ReiterDnrchschwärmten bald als wilde StreiterDie Ebenen am Schwarzwaldsgrund,

Es ward der Zorn des Kaisers kundDen Stadt' und Dörfern auf und nieder.So sah der Werth den Rheinstrom wieder.