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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Nachdem der Feind es kaum genommen.Dort hört er srcud'ge Kunde kommenVon Regcnsburg. Es ist gcsaklcn.

Des deutschen Adlers Banner wallenVon Thürm' und Thoren! Doch cs schalltZugleich der Ruf, daß mit GewaltUnd Zorn der Feind das Land verwüstet.Aldringer ruft. Da zieht gerüstetNach Landshut Werth auf strengem RitteUnd wirft sich in des Feindes Mitte.

Der Kampf cntloht bis in die Nacht.

In fürchterlicher FeucrprachtFlammt auf die Stadt. Aldringer fiel,

Es ward der Schlachtcntod sein Ziel.

Auf ihn, der dnnkclm Stand entsprossen,Hat sich ein hoher Ruhm ergossen.

Der dienend schrieb, er ward zuletztZnm Baicrnfcldhcrrn eingesetzt.

Er hieß ein kaiserlicher Graf,

War schlau, gewandt, kühn, tapfer, brav.Bewegt schwur Werth an seiner Leiche:Gott helfe mir, ich ihn das Gleiche!"

Da kam vom Kricgsrath Botschaft her,

Es soll versammeln sich das Heer.

Die Spanier, Baiern, KaiserlichenZiehn an aus allen LänderstrichenZum Hauptschlag. Auch die Feinde »ahn.Bei Nördlingen sieht man im PlanVier Fürsten stehn beim Kaiscrhccr,

Das nie getrotzt in solcher Wehr.

Johann von Werth.