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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Da haben wohl die Herrn gezittert,

Da schwärzten sie ergrimmt, verbittertDen Friedland bei dem Kaiser an,

Zumal er keinen Schritt gethan,

In ihren Ländern sie zu stützenUnd ihre Dhrönchen zn beschützen.

Die Feinde wuchsen alle Tage.

Der Kaiser glaubt zuletzt der Klage.

Wie kann der Wallenstcin da rettenDas Reich aus den verworrenen Ketten?Wohlan, der Blitz muß endlich zünden!

Er will ein eignes Reich sich gründen,Zunächst in Böhmen! Denkt er schon,

Zu sitzen ans dem Kaiserthron?

Wer weiß es? Doch es gehn die Kunden,Daß mit den Ketzern er verbundenIn Eintracht ist. Jetzt frisch zum Streiche!Und Wallcnstein war eine Leiche.

Es ging ein Aufschrei hell und schrillIm Kricgsvolk um. Dann ward cs still.Wohl war er groß, doch ein VerräthcrEs tönt ein Fluch dem Missethäter,

Doch um den Feldhcrrn klagen sic:

Weh, daß verloren dies Genie!

Werth weint. Dann rnst er mächtig ans:Dem Reiche und dem KaiserhausBewahren wir die alte Treue!"

Dasselbe schwur der Spork aufs Neue.

Und eben kam der Len; ins Land,

Es schmolz der Schnee am Alpenrand,