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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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O, hätt er jetzt die rechte Macht,

Dem Weimar böt er an die Schlacht,

Dem jungen Helden, dessen SternRuhmvoll auflenchtct nah und fern.

Wie brennt der Werth, das Werk zu wagenDoch ihm allein ist übertragenKurbaierns Hut. Bernhard bricht aufUnd lenkt auf Rcgcnsbnrg den Laus.Aldringer, weh, ist fern am Rhein,

Starr bleibt in Böhmen Wallenstein.

Dem Baiernhcrzog gilt sein Grimm.

So spinnt er Plane arg und schlimm.

Was hilft es, ob die Boten fliegen,

Wenn so entfernt die Heere liegen?

Ach, Rcgensbnrg fleht unverdrossenUm Beistand, doch cs wird umschlossen.

Der Weimar weiß die Zeit zu nützen.

Bald brüllt cs donnernd von Geschützen,

Die Mauern werden scharf berannt,

Die Häuser gehen auf in Brand.

Zwar naht der Werth von Straubing her,Doch vor der Uebermacht gcht's quer.

Er muß zurück, die Reichsstadt fällt,

Und Bernhard sieht, der junge Held,

Ganz offen Oestreich so wie Baicrn.

Wie klopft sein Herz, den Sieg zu feiern!

Schon wird die Donau überflogen,

Schon wälzt sein Heer in vollen WogenSich in des Feindes eigne Marken.

Die Isar hemmt nicht mehr den Starken,