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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
Seite
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Noch einmal zuckt die Schlacht emporMit neuem Zorn. Doch es verlorDer Feind den Feind in dunkler Nacht,Und unentschieden blieb die Schlacht.

So Katholik wie Protestant,

Sie haben Sieger sich genannt.

Nur Wallcnstein hieß sich geschlagen,

Weil heut er nicht davongetragcnDen Sieg es war zum ersten Mal.Das gab ihm Unmuth, Wuth und Qual.Er zog mit seinem Heer nach Böhmen.Da floß das Blut in vollen Strömen.

Zu Prag hielt er ein streng Gericht.

Wer sich gezeigt als feiger WichtAm lützner Tag, dem schlug das BleiDas matte Hasenherz entzwei.

Doch lohnt er reich zugleich den Muth.Auch mir, Ihr Herren, ward cs gut.Rittmeister bin ich da gewordenIm kaiserlichen Rciterorden."

Da drückt der Kreis, der um ihn stand,Ihm voller Herzlichkeit die Hand,

Denn so im Reiten wie im StreitenWar längst berühmt in allen WeitenDer blonde kräftige Westfale,

Den schon der Krieg durch alle ThäleDer Heimat warf und der vom Knecht,Wie Werth, in allen Sätteln recht,

Zum Hauptmann sich hinausgeschwuugen,Wic's wenigen vor ihm gelungen.