Da murrte ihm ein Obrist wieder,
Den stach er vor dem Heere nieder.
Und voll von schönem Jugendzorn
Nahm er das Schwert und braucht' den Sporn.
„Vorwärts!" und rasselnd ging es weiter.
Schon siegten Schwedens zähe Reiter.
Da ritten grad zur rechten ZeitWir Pappenheimer in den Streit.
Von Halle laugten just wir anIn hurt'gcm Ritt auf blut'gem Plan.
Wir schnoben in die siegenden Krieger,Wir wurden dieser Sieger Sieger.
Es war ein unnahbarer Kampf,
Mann gegen Mann im Pulvcrdampf.
Wir wußten nichts vom jähen TodDes Schwcdcnkönigs. Mächtig lohtDer Pappcnhcim, ihn zu erfragen.
Den Zweikampf wollt' er mit ihm wagen.Zu wild durchrast er das Gewühl,
Das ringsum tobet heiß und schwül.
Auf Gustav Adolf stand sein Hoffen,
Da ward er durch die Brust getroffen,Zwei Kugeln schlugen ihm ins Herz,
Da sank der Mann wie Stein und Erz,Der noch des Königs Tod vernahm.
Er rief: „Jetzt sterb ich ohne Gram!"Sein Athem stockt. Es war ein Granen,Den todten Leichnam anznschanen.
Gleich ihm wohl wenig Männer starben,Ihn schmückten hundert große Narben. —