Kurzsichtig stürmt auf raschem ThiereEr in die schwarzen Kürassiere.
Ein Schuß zerschmettert ihm den Arm,
Und wie er fliehen will den Schwarm,
Fährt ihm ein zweiter in den Rücken,
Denn statt des Harnischs schweren StückenTrug er ein Wamms. Er fällt vom Roß,Der Hansen, der ihn rings umschloß,
Erkennt ihn nicht und raubt ihm schnellDie reichen Kleider. Ein Gesell,
Der ihn als Page stets begleitetUnd jetzt an seiner Seite reitet,
Bleibt stumm der Deutschen hast'gen Fragen,Da hören sic den Blut'gcn sagen,
Daß er der Schwedeukönig sei.
Zugleich ertönt ein laut Geschrei,
Die Helfer siud dem Wunden nah. —
O, welch ein Unheil da geschah!
Ein schwarzer Reiter greift geschwindNach dem Pistol; rasch wie der WindSchießt er es auf den König los —
Die Schläfe traf's. — Tod war sein LooS."
Da ruft der Werth: „Was! durch die SchläfeDaß diesen Schuft der Donner träfe!
Daß er sich krümme in den StaubDas ist ja schnöder Mord und Raub!"
Und eine große Thränc quilltIhm in die schönen Augen mild.
„So mußte Gustav Adolf fallen?
Er war der beste Feind von allen,