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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
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Dem Mnthwill jetzt. Als hätten sieNoch nicht genug an Mensch nnd ViehZn stechen, stechen ihre DegenIn Frncht nnd Bettwcrk allerwegen.

Ins Feuer, das sic wärmen soll,

Fliegt alles Hansgeräth wie toll,

Die Tische, Stühle, Betten, Bänke,

Die Kisten, Kasten und die Schränke,Obschon im Hof in hohen SchichtenHolzscheite liegen. Ans VernichtenGeht's dann der Schüsseln nnd der Töpfe.Es denken die erhitzten KöpfeJa nur zum hcnt'gen Mahl zu bleiben.Und dann zerschmeißen sie die ScheibenUnd schmettern alle Ocfcn ein,

Als wollten cw'gcn SonnenscheinUnd Sommer sic dcni Land verkünden.Was bleibt, als noch das Dorf zu zünden,Daß tief zur Nacht die FlammcnglntcnHoch in den dunkeln Himmel fluten!

Die Sonne ging zur Rüste schonNothgolbenglutig. Horch, ein Ton!

Es ruft der Werth:Her, Alle her!Und sich, in voller wncht'gcr WehrGestreckten Laufs auf flncht'gcn Rossen,Doch enge Mann an Mann geschlossen,Hoch in der Faust das blanke Schwert,Mit dein Pistol den Gurt bewehrt,

So brechen sie ins Blachscld ein.

Es strömt der rothe Sonnenschein