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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
Seite
27
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Hält seine Thür ein Bauer verschlossen,

So wird gebrochen und geschossen,

Bis Holz und Eisen weicht. Der DegenUnd Kolben droht mit Stoß und Schlägen.Sic mausen ohne Rub und RastenIn vollen Kisten, leeren Kasten.

Ach, wo nichts ist, muß doch was sein!Nun wird gefoltert. Furchtbar SchreinHört rings man in die Lüfte steigen.

Will Wer sich stumm und störrisch zeigen,So schraubt man ihm die Fingerspitzen,

Wo der Pistolen Steine sitzen,

Zum Eiscnhahn. Die Häupter sengtDas glühe Feuer. Pfui, man hängtGeknebelt sic an Balken festUnd gießet, wenn sie cnggcpreßtDalicgcn, von dem Mist die JaucheZum offnen Mund aus vollem Schlauche.Das nennen sie den Schwedcntrunk.

Doch mit dein Schmerz ist's nicht gcnung.Den Andern, die zum Scherz sie holen,Bestreichen sie der Füße SohlenMit feuchtem Salz. Sie bringen ZiegenEs abzuleckcn. Ach, da stiegenVerzwciflungsvollen Lachens Klänge,

Und wnstanfjauchzcnd lacht die Menge,Wenn Einer sich zu Tode lacht.

So stiehlt und raubt der Feind mit Macht

Doch was sich nicht aufpackcn läßt,Das dienet beim Zcrstörungssest