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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
Seite
29
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Auf Helm und Harnisch fcur'ge Glut.

Ha, die Erscheinung macht das BlutErstarren und die Haare sträuben,Gcspcnstcrhaft sicht man sic stäubenDie schweren rasselnden Geschwader,

Die schier wie eine fcur'ge AderBon glühgcschmolznen ErzcsbächenDort ans den wald'gcn Hügeln brechen.Der schwarze Obrist aber braustVor Allen hoch. Der Sturmwind saustNicht rasender durchs Hcrbstgcfild.

Es ist ein furchtbar mächtig Bild,Urcisenkräftig die Gestalt,

Das Haupt vom fliegenden Haar umwallt,Ein Auge, das wie Blitze rollt,

Die Stimme, die wie Donner grollt.

Wie Ein Mann solgen tausend Reiter.Der Sieg ist stets mit solchem Streiter!

Jetzt sind im Dorf sic überm Feind.

Seht, überall zugleich erscheint

Die Schaar des Werth! In Hütten, Scheunen,

In Gassen, Gärten und an Zäunen

Entbrennet das Gefecht. Es schallt

Vom Waffcnklang. Es pufft und knallt

Von Flinten- und Pistolenschüssen.

Dann wallt in blauen NebelgüsscnDer Pnlvcrdampf, und drin verschwindetDer Kampf, der Mann und Mann verbindet.Draus zucket oft ein Blitz ein SchreiDer Noth und Angst. O, Stahl und Blei