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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
Seite
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Geheim stand mancher Fürstznm Bund,

Der Hesse that's nicht ofsen kund,

Doch sah inan ihn durch Weimar-SachsenUnd Badcn-Dnrlach mächtig wachsen.

Das Kämpfen folgte bald dem Schimpfen.Der Tillh schlug bei Wcinsberg, WimpfenUnd Höchst das Kctzcrheer aufs Haupt,

Das fliehend bis nach Frankreich schnaubt.Zwar ging's uns dort bei Flcnry schlecht,Doch in der Vclau ging cs recht.

Ward mir auch drin der Arm zerschossen,Wir tricben's mnthig unverdrossen.

Es ist bei allen diesen ThatcnDem Werth manch kühnes Stück gcrathen;Weßhalb die Herrn nach manchen SchlachtenDen Bauern zum Rittmeister machten.

Doch blieb der Feind noch immer stark.Herr Christian von DänemarkBrach Plötzlich in das deutsche Reich.Die Protestanten standen gleichZn ihm geschaart. Der Tillh ging,Daß er die Herrn im Nord empfing;Bei Stadtloo, Lutter tobt' cs los,

Vor der Lignisten Hieb und StoßZerstob der Feind. In jener ZeitDa strahlte ans im heißen StreitEin'neues Licht vom hellsten Schein.Das war der Albrccht Wallcnstcin,

Ich sah ihn selber oft im Lager,

Er ist von Gliedern lang und hager,