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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Sein Feld ist Gottes Wald und HeckeUnd seine Kirch' des Himmels Decke.

Da muß mit seinem blanken EisenDer Mann sich recht als Mann beweisen!

Es blieb Spinola in der Pfalz.

Dem Werth schmeckt in der Rnh kein Salz,

Er ritt, um wäge nicht zu feiern,

Mit seinem Noß zu Max von Baiern,

Dem Liga-Haupt; das ist der Bund,

Der glaubcnstrcu znm Papste stundUnd fest an Reich und Kaiser hielt.

Nun hat nach Böhmen ihn gespieltDas Loos des Kriegs. Ihr wißt, es lagHerr Friedrich von der Pfalz zu Prag.

Er war dort König einen Winter.

Doch war bei Gott nicht viel dahinterAls Hochmuth, Wind und Eitelkeit.

Er hat entfacht den heißen Streit,

Um mit dem Sccptcrchcn zu spielen.

Das dauert kurz. Lignistcn fielenIns Land ihm. Tilly hielt die Spitze.

Ha, welch ein Mann! Wie glühe BlitzeFloh ans den Angen mächtig Licht,

Gelb schien sein dürres Angesicht,

Spitz war sein Bart seltsam verzwickt,

Ans brcitgckrämptem Hute nicktIhm eine rothe Hahnenfeder.

Sonst war er schwach. Nicht 'mal von Leder-Trug er das Wamms. Es schläfst' ihm grünAm welken Leib. Doch hielt er kühn