Der bloße Busen athmet freier;
Die Schöne meint, daß dicht genugDer trübe Mond den SilberschleierUm Nacken ihr und Busen schlug.
Vom Mondenlichte meinet anders,
Als Schwesterlein Lucrezia,
Der lose Sohn Pabst Alexanders,
Ihr Bruder, Fürst 0on Gaudia:
„O bliesen doch die 'AbendwindeDie Kirche dort mir aus dem Licht,
Die jetzt mir eine SchattenbindeUm deinen Busen neidisch sticht!
Mein Liebchen, laß dich's nicht gereuen,
Daß du für mich in Liebe brennst,
Laß uns, der Pflicht zum Trotz, uns freuen.Zum Hohn dem albernen Gespenst!