Ver Pabft und Mariano.
Verstimmt ist heut der Pabst und düster,Maricmo wehrt ihm den VerdrußUmsonst mit schmeichelndem Geflüster,
Ein jedes Wort Pantoffelkuß.
Wohl schwieg der röm'sche Vater langeUnd schloß ins Herz den scharfen Dorn ;Doch endlich reißt des Schweigens SpangeVon seiner Brust der starke Zorn:
„Girolamo will sich nicht fügen,
Der Kirche tiefentrathner Sohn?
Wagt immer noch Prophetenlügen,
Und predigt offne Rebellion?