Girolamo init tiefem TrauernAm Bett des Medicäers kniet,
Und mit herzinnigem Bedauern,
Wenn »»geheilt sein Geist entflicht.
Nun steht er feierlich am Kranken,
Er faßt de» ernsten Angenblick,
Mit dem er zweifeln sieht und schwankenUnwiderrufliches Geschick.
,.Noch ist es Zeit" — so spricht der Fromme„Daß in das Herz dir Gottes HuldErleuchtend und erquickend komme,
Versöhne deines Lebens Schuld.
Versäume nicht die kurze Stunde,
Solang du weilst im Erdenthal,
Laß dringen dir zum HerzensgründeDer Gnade milden Sonnenstrahl!