Ich frage dich: bist dn gestandenAuf also hohem Berge je,
Daß unten deinem Blicke schwandenDie Felder, Thürme, Wald und See?
Auf einem Berg, von dessen ScheitelFür deinen Blick verschwunden war,
Was unten sterblich ist nnd eitel,
Geschick der Menschen wandelbar?
Zu dem kein Jauchzen und kein Singen,Kein Ruf der Klage drang empor,
Zu dessen Fuß mit matten SchwingenDer Donner murmelnd sich verlor?
Dort kann mit überraschtem Graue»,Wenn hoch die Sonn' am Himmel wacht,Das Aug' in schwarzen Lüften schauen.Die Sterne wie zu Mitternacht.