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Savonarola : ein Gedicht
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Ei» kalter Sturm jetzt komnit gezogen,Die Seele ai» Gefieder packt:

Sie fieht's in alle Welt verflogen.

Nun friert sie, zittert, müd und nackt.

Und plötzlich Rosst und Reiter schwindenSammt dem Olymp Lorenzo stehtEinsam, verlassen, nackt, von WindenAns einer -Haide kalt umweht.

Das Fieber sein Gebein durchschüttclt,Und endlich wird der Kranke wach,

Vom heft'gen Froste aufgerüttelt,

Blickt scheu herum im Sterbgemach.

Die Freunde weinen, daß die Kette,

Die schöne, bald der Tod zerreißt;Savonarola kniet am BetteUnd betet für Lorenzv's Geist.