Zinckgref Zink
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so gefällig macht. 1766 ward er Lehrer an der Kunstakademie zu Dresden, und!« eine Menge von Landschaften in allen.Großen beweisen, wie sehr er in den Charak-der Gegenden, wo er nun lebte, eingedrungen. Vorzüglich gefielen s. Ansichteni, mit radirtcn Umrissen, die, aufs sauberste mit Sepia schattirl und angefärbt,i durch die Bestimmtheil der Formen und eine glückliche Anordnung der Vorgründe
i, weit über den Abcrli'schen Landschaften stehen, die gleichzeitig ebenso sehr gesucht
j, wurden. Z-, als ein Schweizer, d. h. als eingeborener Handelsmann, benutzte
, seine Zeit und trieb ein sehr einträgliches Geschäft mit seinen Landschaften, die noch
is jetzt gesucht sind. In jencrZeit der unbestimmten Eontoure und der zaghaften Zeich-i- nung wirkte Z., bei dem Alles klar und mit dem hellsten Sonnenschein beleuchtet«^ daliegt, wohlthätig auf s. jünger» Zeitgenossen und auf s. Schüler. Seine Bläk-st ter werden als Vorlegeblätter in den Schulen daher stets mit dem besten Erfolge ge-ll braucht werden, obgleich von einer ticfern Bedeutung der Landschaft bei ihm keine
Ahnung ist. Eine vollständige Sammlung s. Werke erschien bei Tauchnitz in Leip-,- z!g 1804—6. Sein Zeichnenbuch in 3 Heften war Selbstverlag und ist in Ori-ginalabdrücken jetzt ziemlich selten. Mit seinem Landsmann und Freunde Grass!,, j„ schweizerischer Herzlichkeit verbunden, erreichte Z. bei fortwährender Munterkeitst'l das Alter von 60 Jahren. Erstarb 1816. 19.
» Zinckgref (Julius Wilhelm), geb. 1591 zu Heidelberg, wo er die Rechtest ^ j stubirte. Nach mancherlei Reisen und Lebenswechseln in den Stürmen des drei-I> l l ßigjährigcn Krieges starb er ander Pest zu St.-Goar in der Blüthe seiner männli-t chcn Jahre 1635. Sein vielseitig gebildeter und in der Schule des Lebens gedie-l jgener Geist hat uns manche Früchte seiner Thätigkeit hinterlassen. Sein Haupt-l, werk sind die „Apophthcgmata oder scharfsinnigen klugen Sprüche der Deutschen",d eine unschätzbare Sammlung fürdeutscheSittengeschichte in einer reinen Krastsprache
>- (Amsterd. 1653, 12., und öfter). Als Dichter ist er nicht ohne lyrisches und cpi-!- . grammatisches Talent, und einer der ältesten Anhänger derOpitz'schen Schule. (S.l- ! W. Müller's „Mbl. deutsch. Dichter des 17. Jahrh.", 7Bdchn.)st Zink (engl. 8pelter), ein Metall von blaulichweißcr Farbe, strahlig blättcri-
>- gem Bruch, starkem Metallglanz und 7fachem specif. Gewicht. Es ist fast so hart
- ! als Kupfer, klingt und ist im erwärmten Zustande so biegsam, zähe und geschmei-!- ' big, daß es sich zu dünnem Draht und Blech verarbeiten läßt. Es schmilzt in einer3 ! Hitze, bei welcher das Eisen anläuft, und verflüchtigt sich in derRothglühhitze. Inr der Lust überzieht sich das geschmolzene Zink mit einer grauen Haut, und verbrennt» ^ endlich in der Verflüchtigungshitze mit einer grünlichen Flamme unter Absetzung ei-) - nes flockigen, gelblichweißen Sublimats, Zinkblumen genannt, welche das ein-st ! zige bekannte Oxyd dieses Metalls sind. Es verbindet sich mit den meisten Mctal->- len; sehr bekannt sind mehre seiner Verbindungen mit Kupfer, z. B. Messing,i j Tomback rc. Ein kleiner Eisengehalt ertheilt dem Zink eine solche Sprödigkeit, daßa ) es zu Blechen untauglich ist. — Es gibt nur3 Zinkerze, aus denen das Metall dar-r l gestelltwird: 1) Kohlensaurer Galmei, ist gelblich und graulichweiß, grau-^ r gelblichroth und gelblichbraun, hat ungefärbten Strich, perlmutterartigen Glas-
- i - glanz, ist durchsichtig und findet sich in kleinen rhomboedrischen Krystallen, trauben-,) i , eier - und tropfsteinartig, auch derb. Er ist halbhart, sein specif. Gewicht —4. 5,> i und seine Bestandtheile sind Zinkoxyd und Kohlensäure. Er kommt zu Villach ini j Karnthen, zu Tarnowitz in Schlesien, zu Iserlohn und Aachen in Rheinpreußcne i vor. 2) Der kieselsaure Galmei ist weiß, grünlich, grau, gelb und braun,
s j glasglänzend, durchscheinend, findet sich in rhombischen Tafeln, flachen Pyrami-t i i den, in kugelig traubiger und eierförmiger Gestalt, auch derb. Er ist halbhart,i s sein specif. Gewicht —3. 5, und die Bestandtheile sind Zinkoxyd und Kieselerde. Er
- ! ! kommt bei Aachen, in Schlesien, Polen, im Breisgau, in England, Schottland rc.
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. vor. 3) Die Blende ist ölgrün, schwefel-, citrou-, wachs-, Honig-, orangegelb.