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„ Leyden faßte er zuerst den Gedanken, welcher bann die leitende Hauptlbce durch alle^ne gelehrten und schriftstellerischen Bemühungen wurde, die thierische Schöpfungh klimatisch zu begrenzen, und auf die Wanderungen und Verzweigungen der Thier-i, racen, vom Menschen selbst ausgehend, sein unverwandtes Augenmerk zu richten.
Sem eignes Vermögen und die Großmuth des braunschweigischen FürstenhausesL setzten ihn in den Stand, mehre Reisen nach England, Italien und Frankreich zuy Unternehmen, welche für das Studium seiner Wissenschaft ihm großen Vortheil>i gewahrten. Auch besuchte er Rußland und Schweden. Nach England machte er 3d verschiedene Reisen und gab in London selbst 1788 s. „Political survezr vk tlrs pre-ll ,ent state vkLurope" mit 16 statistischen Tafeln heraus. Hier schloß er auch Ver->' bmdungen, wodurch er schnell alles Merkwürdige erhalten konnte, was in dem Fachei der Physik und der Erdkunde auf den britischen Inseln und in Nordamerika erschien.
« Früchte seiner Reise nach Italien finden sich in s. „Allgemeinen Blicke auf Italien">' (1797) und in der Abhandlung über die Molfetta in Apulien. In Paris befand er" jich 1789, eben als sich die ersten Bewegungen der Revolution zeigten. Hier cnt-» warf er den Plan zu s. „Geographischen Annalen", wovon 3 Jahrgänge erschienen» sind. Die eigne Ansicht der revolutionnaircn Bewegungen in Frankreichs Haupt-stadt ließ ihn die Folgen derselben für ganz Europa ahnen, aber auch das Elend,welches sie über Frankreich selbst bringen würden. 1795 erschien zu Berlin sein:» Frankreich und die Freistaaten von Nordamerika", und spater die „Allgemeine» Übersicht Frankreichs von Franz I. bis auf Ludwig XVI. und der Freistaaten von» Nordamerika" (1800) in 2 Bdn. Ecsteres ist mehr geo - und ethnographisch, dasS andre politisch-historisch. Seit 1766 Prof, der Physik am Collegio Carolino zu
> Braunschweig, späterhin mit dem Titel eines Hofralhs, ward er nun (1801) von'seinem Fürsten zum geheimen Etatsrath ernannt und seiner Geschäfte am Carolino
" entbunden, nachdem er vorher schon vom Kaiser Leopold in den Adclstand war erha-ll dm worden. Das bedeutendste Unternehmen von Z.'s schriftstellerischer Thätigkeit» ist unstreitig s. „Geographisches Taschenbuch oder Taschenbuch der Reisen", welches» in 12 Jahrg. von 1802—13 einen großen Theil der bekannten Erde in einem ge-ll fälligen und lehrreichen Vorträge behandelt, und wovon eine Art von Auszug, mit
> den neuesten Ansichten und Entdeckungen bereichert, u. d. T.: „Die Erde und ihre§ Bewohner nach den neuesten Entdeckungen" (5 Thle.), erschien. Ferner gehören' zu seinen eigcnthümlichcn Verdiensten s. Versuche über die Natur der Körper, na->, mentlich über die Compressibilität und Elastizität des Wassers, worüber er 1779i euch schrieb. Noch in s. hohen Alter beschäftigte er sich mit Übersetzungen und Bear-
- beitungcn ausländischer Werke, die sich auf s. Lieblingsstüdium bezogen, und die eri alle mit großer Sorgfalt ausführte. An der politischen Lage der Welt nahm er fort-
während den lebhaftesten Antheil und zeigte sich als den entschiedensten Hasser derstanz. Tyrannei, welche seit 1806 auf s. deutschen Vaterlande lastete; ja er sprach sich' in seinen Schriften darüber mit einer Freimüthigkcit aus, die ihn oft in große Ge-
- fahr brachte. Die Erwartung besserer Tage, deren Morgenröthe er noch erlebte, hielt/ ihn immer aufrecht im Sturme der Zeit. Er starb d. 4. Juni 1815 im 73. I. s.
» Alters, nachdem er dem braunschweigisch-wolfenbüttelschen Hause fast 50 Jahre
- lreugedient hatte.
^ Zimmt, die Rinde des Zimmtbaumcs (Naurus cinnnmomum), welcher
- zum Geschlecht« der Lorbern gehört und auf Ceylon, Borneo, der malabarischen'! ^ Küste und Martinique einheimisch ist. Jndcß ist der ostindische, namentlich der von
- ! Ceylon, der vorzüglichste, und hier wiederum der auf der Küste. Auf Ceylon gibt esr ^ ganze Wälder von Zimmlbäumen. Sie blühen hier im Jan., und ihre Früchte, dier erst grün, dann roth und zuletzt schwarz oder schwarzroth aussehen, riechen nebst den
> jungen geriebenen Blättern fast wie Gewürznelken. Die äußere graue Rinde hat
> ^ weder Geruch noch Geschmast, die darunter befindliche macht den Zimmt ans. Man