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den Wissenschaften, wie sie in der jedesmaligen neuesten Auflage ent-halten sind, auch den Besitzern der vorhcrgcgangenen Ausgaben mitzu-thcilen, den Unternehmer zu einer Einrichtung, welche ihm allen billigenAnsprüchen, die man an ihn machen könnte, genug zu thun schien.Er lieferte nämlich das jedesmalige Neue, das eine neue Ausgabe ent-hielt, für die Besitzer der früher» Auflagen in besonder» Supplementennach, die er für eine sehr billigen Preis erließ. So wurde für dieBesitzer der ersten, zweiten und dritten Auflage das Neue der viertenin einem starken Supplementbande gesammelt, und ebenso das Neueder fünften für die Besitzer der ersten bis vierten Auflage in 2 derglei-chen Supplementbanden. Dasselbe geschah für die Besitzer der fünf-ten Auflage, denen in einem Supplementbande, der alles Neueder sechsten Auflage enthielt, jede Ergänzung und Bereicherung derfünften Auflage dargeboten wurde. Nach demselben Grundsätze hat dieVerlagshandlung auch für die Besitzer der sechsten Auflage und derNeuen Folge Alles, was die siebente Auflage Neues enthält, in einemSupplementbande zusammenstellen lassen, dessen Redaction vondem Herrn Major Freiherr von Land sberg, welcher schon bei dersiebenten Auflage die Redaction durch seine thätige Theilnahme sehr un-terstützt hat, übernommen worden ist. Wie beträchtlich auch diesmal dieZahl der neuen Art. sei, welche weder in der sechsten Auflage nochin der Neuen Folge sich'befanden, beweist am besten dieser starke Sup-plementband. Insbesondere haben sich um die Bereicherung ihrer Fächerder Herr Geh. - Rath D. Schmid, Herr Prof. Wendt, Herr Hofr.I). Nürnberger, und was die Umarbeitung der mineralogischenArtikel betrifft, Herr O. Hartmann in Blankenburg sehr verdient ge-macht. Mittelst dieses Supplcmcntbandes können die Besitzer der frü-her» Ausgaben den neuern immer folgen, und da aus diesen Vieleshat weggelasicn werden müssen, was sich in den frühem befand, umPlatz für das Neue zu gewinnen, so sind sic selbst in dieser Hinsichtreicher als die Besitzer der neuesten Auflage.
So viel über das Verfahren der Redaktion. — Bei aller hierin be-thätigten Sorgfalt aber war schon der verst. Herausgeber sich wohl bewußt,daß auch die neueste Auflage das Gepräge jedes Menschenwerks — Un-vollkommenheit, an sich trage. Wenn jedoch mancher Leser einzelnebiographische Artikel vermissen sollte, die in den Plan unsers Werkes ge-hören, so muß die Redactivn mit Bedauern gestehen, daß sie über mehreausgezeichnete Individuen unserer Zeit entweder gar keine oder untaug-liche Materialien, über einige aber die gewünschten Aufsätze zu spät er-halten hass Die Verlagshandlung glaubt wenigstens Alles, wie sie esdem Publicum schuldig ist, so gut als möglich vorbereitet zu haben,damit die innere und äußere Ausbildung des Werks billigen Foderun-gen entspreche. In jedem Falle werden die Zeitgenossen dem zur Herstel-lung eines solchen Werks ganz geeigneten Herausgeber, nach seinem Tode,das Zeugniß nicht versagen, Er habe alle ihm zu Gebot gestandene undzugänglich gewordene, sowie in dem Kreise seiner Beurtheilung liegendeHülfsmittel angewendet, um seinem Werke eine würdige und der deut-schen Literatur Ehre bringende Gestalt zu geben.
Endlich gebietet die Dankbarkeit, noch des Beifalls zu gedenken,welches den verst. Herausgeber zur Verdoppelung seines Fleißes undseiner Sorgfalt so kräftig ermuntert hat. Dieser BeifaÜ ist zugleicheine bibliographische Merkwürdigkeit, indem vielleicht seit Erfindung derBuchdruckerkunst von keinem Werke gleicher Bogenzahl in so wenigen