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Es war vor einiger Zeit Mode, und ist es vielleicht noch,auf die Titel der Romane zu setzen: eine wahre Geschichte.Das ist nun eine kleine unschuldige Betrügerei, aber daß manauf manchen neueren Geschichtsbüchern die Worte: ein Roman,weglaßt, das ist keine so unschuldige.
Vielleicht leistet manches schlechte Buch, das jetzt verachtetwird, dereinst einem guten eben den Dienst, den die elendenSchauspiele den Shakespearischen geleistet haben, mit dessen Wer-ken sie gleichzeitig waren. So kommt anch dem schlechten Schrift-steller der Trost zu Statten, daß die Nachwelt dereinst sein Ver-dienst erkennen wird.
Um über gewisse Gegenstände mit Dreistigkeit zu schreiben,ist fast nothwendig, daß man nicht viel davon versteht. Auchgeht es gut an, wo der Gegenstand noch wenig bekannt ist.Unstreitig hat man sehr viel mehr vorn Vielfraß zu erzählengewußt, da er noch wenig gekannt war, als jetzt, da man ihnkennt.
Der ackernde Staatsbürger. Welches sind die ackernden Staats-bürger im Gclehrtcnfache? Die Vergleichung ließe sich, glaubeich, weit treiben, vom Ackermann bis auf die Zuckerbäcker undConditors, die Dichter.
Die Netze der Kritiker, womit sie nach Fehlern in Werken