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ringen, der aus zwei Paar alten seidenen Strümpfen ein Paarneue machen konnte und seine Dienste offerirte. So verstehenwir die Kunst, aus ein paar alten Büchern ein neues zu machen.
Was oft den Polygraphen macht, ist nicht das Vielwissen,sondern jenes glückliche Verhältniß seiner Kräfte zu seinem Ge-schmacke, vermöge dessen der letztere immer gut heißt, was durchdie ersteren hervorgebracht wird.
Die schönste Stelle im Werther ist die, wo er den Hasen-fuß erschießt.
Man widerspricht sich niemals, wenn man sich mit einerfesten Meinung zum Schreiben niedersetzt, allein bei der feste-sten Meinung kann man den Gegenstand flüchtig behandeln,und, wenn man mit demselben allzu bekannt ist, so daß manzu glauben anfängt, jedermann müsse es verstehen, Worte ge-brauchen, die der, den man erst belehren will, zweideutig findet.Ich vergebe es Hin Lavater, daß er so viele Widersprüche inmeiner Abhandlung findet, er war nicht der Erste, der sie darinzu finden glaubte, und einer der größten Denker, die mir jevorgekommen sind, hat mir gestanden, er habe meine Meinungerst bei der zweiten Durchlesung verstanden, und sei nun völligmit mir eins. Das ist ein großer Fehler von einer Schrift, ichleugne es nicht, und es soll mir eine Warnung sein, künftig Alleswas ich drucken lasse, wie Meliere, erst meiner Köchin vorzulesen.
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I.