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1 (1844)
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8s ist eine alte Regel: Ein Unverschämter kann bescheidenaussehen, wenn er will, aber kein Bescheidener unverschämt.

Den Streich, den Parrhasius dem Zeuris, und Zeuris denBügeln spielte, spielen täglich Tausende ihren Nebenmenschenmit ihren Gesichtern.

Ich gebe zu, daß die ganz großen, und die ganz schlechtenMenschen gezeichnet sein mögen ist das aber zu einer Phy-siognomik genug? Die meisten und minder monströsen Men-schen liegen gewiß in der Mitte, und erst die Gelegenheit undder Zufall wirft sie in eine von beiden Classen.

Ein aufgeblasener Mensch kann sehr schwindsüchtig aus-sehen. Die Hoffnung, die man sich von Physiognomik macht,hat sehr viel mit den Träumen Fontenelles gemein, der vondem Fliegen in der Luft auf das Fliegen nach dem Monde fällt.Die Damen glaubten ihm auch.

Von Allem, was ich über Physiognomik geschrieben habe,wünschte ich bloß, daß zwei Bemerkungen auf die Nachweltkämen. Es sind ganz einfältige Gedanken, und Niemand wird