und Früchte. Er wohnte nie einer Schmauserei bei, um allzeitfrüh zu Abend zu essen, und eine halbe Stunde nachher zu Bettegehen zu können. Er hinterließ 22 Bände, worin Alles aufge-schrieben war, was er verrichtet hatte.
Ich habe mehrere solcher Buchhalter gekannt. Sie werdengewöhnlich alt. Die Diät dieser Menschen nachzuahmen hilftnicht viel. Die Nachahmer thun es durch den Kopf, durch ver-nünftigen Entschluß, und das hilft so wenig als sich der Mangeldes Genies durch Regeln ersetzen läßt. Man hält hier für dieWirkung, was eigentlich die Ursache ist. Die Männer nach derUhr werden gewöhnlich alt, denn die Fähigkeit, alt zu werde»,macht sie zu solchen. Der Nachahmer weiß sich bei sich selbstschon zu groß, der Triumph über seine Neigungen selbst ist einNervenspiel, das sich nicht mit einem langen Leben verträgt.
Cultur verschlingt die Gastfreundschaft.
Wer recht sehen will, was der Mensch thun konnte, wenner wollte, darf nur an die Personen gedenken, die sich aus Ge-fängnissen gerettet haben oder haben retten wollen. Sie habenmit einem einzelnen Nagel so viel gethan, wie mit einem Mau-erbrecher.
Die Leute, die niemals Zeit haben, thun am wenigsten.
Man wird grämlich, wenn mau alt wird, oder wenn Liebe,