Druckschrift 
1 (1844)
Entstehung
Seite
193
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liche in einer von dem natürlichen Haarwuchs so sehr abweichen-den Form tragen, ohne dadurch lächerlich zu werden.

Es gibt Zeichncnmeister, die für Jedes, Bleistift, Röthcl,schwarze und weiße Kreide, ein eignes Federmesser in einer eignenAbtheilung der Schublade halten, Portraitmaler, die mit Rich-tung und Stimmung des Lichts und der Fensterladen vor Son-nenuntergang nicht fertig werden, die Ärmel ewig einstreichen,den Stuhl rücken u. s. w. Diese zeichnen und malen gemeinig-lich am schlechtesten. Die ärmste Unfähigkeit ist immer reich anNebenbereitungcn, durch alle Verrichtungen und alle Stände,selbst bis auf die seichten Schriftsteller, die immer in Einleitun-gen glänzen.

Der Dachdecker stärkt sich vielleicht durch ein Morgengebctzu den größten Gefahren. Das sind glückliche Menschen, diedas können. Vielleicht aber auch durch eine Dosis von gebrann-tem Katzenhirn. O, wenn man doch manchmal wüßte, was denLeuten Muth gibt!

Jedermann ist sehr begierig, durch Schaden klug zu werden,wenn nur der erste Schaden, der dieses lehrt, wieder ersetzt wäre.

Auf die Blüthe folgt die unreife Frucht, die Blüthe ist insich eine Vollkommenheit. Eben so ist es mit dem Menschen.Der Jüngling wird für vollkommener gehalten als der Mann

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