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Die Naturkundigen der vorigen Zeit wußten weniger alswir und glaubten sich sehr nahe am Ziele. Wir haben sehrgroße Schritte darauf zu gethan und finden nun, daß wir nochsehr weit ab sind. Bei den vernünftigsten Weltweisen nimmtdie Überzeugung von ihrer Unwissenheit zugleich mit ihrem Wachs-thum an Erkenntniß zu.
Man kann eben so gut träumen ohne zu schlafen, als manschlafen kann ohne zu träumen.
Wir sehen, ein jeder, nicht bloß einen andern Regenbogen,sondern ein jeder einen andern Gegenstand und einen andernSatz als der Andere.
Was man sucht, ist gewöhnlich in der letzte» Tasche, istein vermeintlicher Erfahrungssatz, den man, glaube ich, in alle»Ländern und in allen Familien angenommen hat, und doch glaubtihn niemand im Ernst.
Wer in sich selbst verliebt ist, hat wenigstens bei seinerLiebe den Bortheil, daß er nicht viele Nebenbuhler erhalten wird.
Der Mensch kann gehen, Pfeifen, oder auch Hundert zäh-len und noch an etwas Anderes zugleich denken, und, was dasMerkwürdigste ist, ohne von allen dreien etwas zu wissen, dadoch Jedes ganz eigne Regeln und Vorsicht erfordert.
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