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die Anwendung. Daran fehlt es sehr vielen Menschen, undöfters den größten Gelehrten und Theoretikern am meisten.
Schon vor vielen Jahren habe ich gedacht, daß unsere Weltdas Werk eines untergeordneten Wesens sein könne, und nochkann ich von dem Gedanken nicht zurückkommen. Es ist eineThorheit zu glauben, es wäre keine Welt möglich, worin keineKrankheit, kein Schmerz und kein Tod wäre. Denkt man sichja doch den Himmel so. Von Prüfungszeit, von allmäligerAusbildung zu reden, heißt sehr menschlich von Gott denken undist bloßes Geschwätz. Warum sollte es nicht Stufen von Gei-stern bis zu Gott hinauf gebe», und unsere Welt das Werk voneinem sein können, der die Sache noch nicht recht verstand, einVersuch? ich meine unser Sonnensystem, oder unser ganzer Re-belliern, der mit der Milchstraße aufhört. Vielleicht sind dieNebelsterne, die Herschcl gesehen hat, nichts als eingelieferteProbestücke, oder solche, an denen noch gearbeitet wird. Wennich Krieg, Hunger, Armuth und Pestilenz betrachte, so kann ichunmöglich glauben, daß Alles das Werk eines höchst weisen We-sens sei; oder es muß einen von ihm unabhängigen Stoff ge-sunden haben, von welchem es einigermaßen beschränkt wurde;so daß dieses nur respective die beste Welt wäre, wie auch schonhäufig gelehrt worden ist.
Wenn man die Natur als Lehrerin, und die armen Men-sche» als Zuhörer betrachtet, so ist man geneigt, einer ganz son-