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ten des Verfassers, schon mehr verarbeitet und bessergesagt, vorkommt. ES fehlt zwar sehr viel, daß erAlles, was er niedergeschrieben hat, in der Absicht auf-gezeichnet hätte, um es in irgend einer Schrift wiederanzubringen*); indessen haben wir schon oben bemerkt,daher Vieles von dem, worüber er öffentlich schrieb,in seinen Tagebüchern vorläufig abzuhandeln pflegte, undwir haben eine Menge von Beispielen gefunden, daßer Gedanken, Einfälle, Ausdrücke, die hier einzeln stehen,anderwärts in den mannichfaltigsten Verbindungen ge-braucht, und öfters bald weiter ausgeführt, bald mehrzusammengezogen hat; es könnte also wohl sein, daß,bei der zahlreichen Menge gedruckter Schriften von ihm,Manches unserer Aufmerksamkeit entgangen wäre, daswir als etwas Neues hier wieder aufgeführt hätten.Gotha im December 1709.
L. Ehr. Lichtcuberg und Fr. Kries.
0 Er erklärt sich hierüber in einem seiner Briefe ausdrücklich:»Ich habe, sagt er, die Gewohnheit, daß ich meine Ge-danken über Dinge niederschreibe, keineswegs um sie etwa ein-mal anzubringen, sondern bloß in der Absicht, ihren Zusam-menhang zu probiren. Denn beim Niederschreiben bemerkt mangar Manches, was man beim bloßen Überdenken nicht gewahrwird, wenigstens ist dieses der Fall mit mir.«