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Die Reise der Herren Karl Green, Robert Hollond und Thomas Monk-Mason von London nach Weilburg am 7. und 8. November 1836 in dem Luftschiffe Royal-Vauxhall-Nassau : voraus geht eine kurze Geschichte der Aeronautik ; mit einer lithographierten Abb. des Ballons
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unbekannt war, bediente» sich zu diesem Zweck der so-genannten Korkweste.

28) Lu„->r>ii war der Erste, der in England eine Lustreise unter-nahm. Er stieg den 21. Sept. 1784 in London auf.

Nachträglich mag noch bemerkt werden, daß in demselben JahreOo.ck>i<! drei Auffahrten in Irland unternahm, die dritte am 19. Juliin Dublin, um über den Canal nach Holphead in England zu fahren.Die Gondel war mit einem zweckmäßigen Rande versehen, um imunglücklichen Falle als Kahn zu dienen. Er nahm 390 Pfund Ballastmit, wovon er aber 50 Pfund beim Aufsteigen wegwarf. Anfangs triebihn ein Westwind nach England; bald aber wurde der Wind nordöstlichund so befand er sich 40 engl. Meilen von der irländischen Küste, imAnblicke beider Länder — ei» Schauspiel, welches er als alle Vorstel-lung übertreffend schildert. Die Kälte war so stark in der großen Höhe,daß seine Tinte gefror, und das Quecksilber des Thermometers bis indie Kugel sank. 6. selbst befand sich unwohl und fühlte einen heftigenDruck gegen das Paukenfell im Ohr. In der größten Höhe glaubte erstill zu stehen, ließ deßhalb etwas Gas entweichen und sank herab, kamaber dabei in einen nördlichen Luftstrom, sank bald darauf durch eineWolke, worin er Blitz und Donner wahrnahm, und kam nahe über dasWasser, gegen welches der Wind ihn so heftig trieb, daß alle Bemühun-gen, Ballast auszuwerfen, vergebens waren, das Wasser in die Gondeldrang, seine Beobachtungsrcgister zerstörte und er selbst seine Korkwesteanlegte. Hier zeigte sich der Nutzen der Einrichtung seiner Gondel,welcher sein eigenes Gewicht und das des eingcdrungenen Wassers alsBallast diente, so daß er vermittelst des fliegenden Ballons mit reißen-der Geschwindigkeit nach der Küste trieb, wo ihn ein Schi!? aufnahm undwohlbehalten in den Hafen brachte.

Das Jahr 1784 scheint überhaupt für die Luftschiffcr ungünstig ge-wesen zu seyn, denn in demselben Jahre stürzte Major No„e^, welcherin Norwich den 22. Juli aufgestiegen war, mit seinem durch die zu starkeSpannkraft des Gases zerplatzten Ballon in das deutsche Meer, undwurde nach fünfstündigem Kampfe mit den Fluthen, während dessener im Netze des vom Winde geschwellten Ballons hing, glücklich durchdie Kriegsschaluppe Argus gerettet.

29) Bei einer Luftfahrt, welche 8-«l1er im Jahr 1812 zu Dublinmachte, stürzte der Ballon in das Meer, der Wind trieb ihn mit derSchnelligkeit eines Pfeiles fort, eine Schaar von Seevögeln umflatterteihn und machte sich über den Mundvorrath her. Als die Gondel mit8. untersank, raffte er alle seine Kräfte zusammen und schwang sich indas Netz; glücklicherweise wurde er von einem Schiffe entdeckt, welchesihn einholte und den todtenähnlichen Luftscgler an Bord nahm.

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