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Die Reise der Herren Karl Green, Robert Hollond und Thomas Monk-Mason von London nach Weilburg am 7. und 8. November 1836 in dem Luftschiffe Royal-Vauxhall-Nassau : voraus geht eine kurze Geschichte der Aeronautik ; mit einer lithographierten Abb. des Ballons
Entstehung
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30) Wenn Hr. Krven, wie er beabsichtigt, sich in Zukunft das Gasselbst bereitet, wird es ihm nur den dritten Theil der Kosten verursa-chen. - Mit Wasscrstoffgas gefüllt, würde dieser Ballon für 300 PfundSterling (1 Pf. St. ^ 12 fl. rh.) Gas erfordern. Abgesehen von demgrößeren Kostenaufwaude bei einer Füllung mit Wafferstoffgas, hält auchdieses nicht so lange, als das Kohlcnwasscrstoffgas, welches 2 Monatelang dauern kaun.

31) Eine andere, nach der ersten Auffahrt Kr«e»s mit diesem Ballonangestellte, Berechnung, bei welcher jedoch die Zahlen zu niedrig ange-nommen sind, gibt folgende Resultate: ,-An atmosphärischer Luft erfor-derte es ungefähr 5346 Pfund, den Ballon zu füllen und so gefüllt könnteer einen atmosphärischen Druck von 20,433,600 Pfund oder 9122Tonnenertragen. Ihn mit reinem Wasserstoffgas zu füllen brauchte man unge-fähr 364 Pfund dieses GaseS, und dieses würde etwa 250 Pfund Ster-ling kosten. Dann aber besäße die Maschine eine Aufsteignngskraft von4982 Pf., und rechnet man 700 Pf. auf das Gewicht des Ballons nebstZubehör und 362 Pf. auf Ballast, so könnte er immer noch 28 Personenmit einer durchschnittlichen Schwere von 140 Pf. über die Erde erheben.2» diesem Falle würde der Ballon 15 engt., über 3 deutsche, Meilen hochzu steigen vermögen. Da nun kein zur Zeit entdeckter Berg von seinemFuße bis zum Gipfel mehr als eine starke deutsche Meile mißt, so könntedie Gesellschaft ungefähr 2 Meilen über dem höchsten Berg wissenschaftlicheForschungen anstellen."

32) Ein Artikel aus Cöln in der Franks. Oberpostamts - Zeitung,Beilage zu lVro. 320 (18. Nov. 1836), bemerkt über die Tragkraft undGeschwindigkeit dieses Ballons: Der Luftballon von 64 F. Durchmesser,welcher mit seinen 3 Reisenden vor wenigen Tagen bei Weilburg nieder-gekommen, nachdem er in 19 Stunden die Reise von London gemachthatte, beschäftigt Jedermann. Die Tragkraft dieses Ballons mag aber

ebenso wenig in Erstaunen setzen, als seine Geschwindigkeit.Die

Geschwindigkeit, mit welcher die Aerostaten zuweilen fortgetrieben wer-den, ist außerordentlich groß, läßt sich aber aus der Kürze der Zeit, inder selbst mäßige Winde große Räume durchlaufen, sehr gut erklären. —Der Ballon, in welchem Garnerin und der Capitän Sowdon 1802 vonLondon nach Cvlchester fuhren, legte 17^ deutsche Meilen in einerStunde zurück. Robertsvn's Ballon zu Hamburg durchlief fast lo deut-sche Meilen in derselben Zeit. Ein am 16 Dec. im Zahr 1804 zu Parisgestiegener großer Aerostat fiel am 17. bei Rom nieder, legte daher in22 Stunden 294 l-icues über die Alpen und Apenninen zurück; also miteiner mittlern Geschwindigkeit von 10 geogr. Meilen in einer Stunde.Die strenge Kälte der höheren Luftregionen haben schon mehre Luft-schiffer erfahren. Bei der Fahrt des Grafen Zambcccari, welche derselbezu Bologna am 7. Oct. 1803 in Gesellschaft von Graffetti und Andreoli