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Wollte man nämlich den Ballon mit atmosphärischer Luftfüllen, so würde das Gewicht derselben 11,434 Pfund betra-gen , den Kubikfuß Luft zu 808,87 Gran oder 1,68 Unzengerechnet. Nimmt man das mittlere Verhältniß des Gewichtsder atmosphärischen Luft zum Kohlcuwasserstoffgas von 100:48,so beträgt das Gewicht dieses Gases, mit dem der Ballon ge-füllt war, 5488 Pfund. Daraus ergibt sich nun die Steig-kraft des Ballons, nämlich:
Gewicht der atmosphärischen Luft .... 11,434 Pfund.Gewicht des Kohlenwasserstoffgases. . . . 5488
Der Ueberschuß des Gewichtes der atmosphä-
rischen Luft über das Gas. 5946 Pfund.
Das Gewicht des Ballons rc. 3929 ,,
Steigkraft 2017 Pfund.Hätten die Reisenden den Ballast von 1874 Pfund ausgewor-fen, so würden sie, da der Ballon nur noch ein Gewicht von2055 Pfund und eine Steigkraft von 3891 Pfund hatte, eineHöhe von 26,328 Fuß (bei 5° — 6° R.) erreicht haben. Zueiner solchen Höhe, die die Höhe der bis setzt entdeckten Bergeauf unserer Erde übersteigt, hatten sie sich jedoch mit ganz ge-fülltem Ballon nicht wagen dürfen, weil derselbe sonst in denhöheren Luftschichten, wo der Druck der Luft bedeutend ab-nimmt (in einer Höhe von 18000 Fuß ist er ungefähr halb sogroß, als an der Erdoberfläche) und das Gas sich in demVerhältniß ausdehnt, zerplatzt sein würde, ^i)
Dritter Abschnitt.
Die Luftreise der Herren !4arl Oreen, liolroitI§o1Iou<I und Uromas Nouli-Nasou von Lon-don nach Weilburg, den 7. und 8. Nov. — Auf-enthalt in Weilburg.
Wie wir oben erzählt haben, hatte Hr. Oi osn mit diesemLuftschiffe, von dem wir unsern Lesern eine Beschreibung zu