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Die Reise der Herren Karl Green, Robert Hollond und Thomas Monk-Mason von London nach Weilburg am 7. und 8. November 1836 in dem Luftschiffe Royal-Vauxhall-Nassau : voraus geht eine kurze Geschichte der Aeronautik ; mit einer lithographierten Abb. des Ballons
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Daher kommt es, Saß sie in England mehr gesucht sind, als die Stein-kohlen selbst.

23) Selbst zu Pferde hat unser kübne Aeronaut einmal in Folgeeines Scherzes vor einer unzähligen Menge Zuschauer eine Luftrciseunternommen. Zu diesem Zwecke wurde ein kleines, englisches, wohlabgerichtetes, Lon»;- (die kleinste Art schottischer Pferde) in die Gondelgebracht. Vordcrsüße und Hinterfüße standen in besonderen Kasten.Dabei wurde es durch eine eigne Vorrichtung so in Schwebe gehal-ten, daß eS nicht wohl eine den Reiter gefährdende Bewegung vornehmenkonnte. Der Scherz gelang. Das kleine Iton»^, welches schon Tagszuvor sein Futter hatte entbehren müßen, ließ sich während der ganzenFahrt mit größtem Wohlgefallen füttern. — Gegenwärtig unternimmtHerr Sre-m seine Reisen auf Kosten einer aerostatischen Gesellschaft, diesich in London gebildet hat.

24) kree» hat den Ballon geschnitten und seine Gattin denselbengenäht, wozu 3 Monate erforderlich waren.

25) Der Firniß, mit dem die Luftballons gewöhnlich überzogen wer-den, soll das Seidenzeug dichter machen, die Entweichung des flüchtigenGases verhindern und gegen Nässe schützen. Zu Frankreich bediente mansich zuerst des Federharz- (Caoutchouc-) Firnißes, dessen Zubereitunggeheim gehalten wurde, jetzt aber allgemein bekannt ist und auch zumLackiren der Schuhe, Stiefeln und Leder überhaupt, um dieselben wasser-dicht zu machen, angewendet wird. Später fand man, daß ein Firnißvon trocknendem Leinöl mit Vvgelleim abgekocht und mit Terpentingeistvermischt, ebenso gute und noch bessere Dienste leiste. Mit diesem Firnißwird das Seidenzeug von innen und außen bestrichcn, und wenn Allesgetrocknet ist, werden die Gehren (Streifen) geschnitten, mit den Rän-dern übereinander gelegt und mit doppelten Nähten zusammengenäht.Die Nähte werden nochmals mit Firniß überzogen.

26) An der Klappe sind gewöhnlich zwei Seile, die bis in die GondelHerabgehen, angebracht, um der Gefahr vorzubeugen, die durch dasAbreißen des Seiles für die Luftschiffcr entstehen würde, wenn sie eSnicht mehr in ihrer Gewalt hätten, das Schiff durch Verminderung desGases zum Sinken zu bringen. Uebrigens hat Krec, durch seinen ^jäh-rigen Sohn den Versuch anstellen lassen, durch Hinaufsteige» an demNetze bis zur Klappe, während der Ballon in der Luft schwebte, einemsolchen Unfälle zuvorzukommen; welcher Versuch vollkommen gelungen ist.

27) Einem solchen Igla-xrrservar (LebenSerhalter) verdankt drei!«schon zweimal seine Rettung. Einmal, als er den 19. Oct. 1821 imCanal ok vaaclix Ho-xl ins Wasser herabstürzte und dabei seinen ersteneigenen Ballon verlor. Das zweite Mal, als er zwischen England undHolland ebenfalls ins Meer fiel, weil ihm ein boshafter Mensch dieStricke angeschnitten hatte, - Frühere Luftschiffer, denen diese Art