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Die Reise der Herren Karl Green, Robert Hollond und Thomas Monk-Mason von London nach Weilburg am 7. und 8. November 1836 in dem Luftschiffe Royal-Vauxhall-Nassau : voraus geht eine kurze Geschichte der Aeronautik ; mit einer lithographierten Abb. des Ballons
Entstehung
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mit atmosphärischer Luft gefüllt werden. Durch einen starken Blasebalgkann die Luft des innern Ballons verdichtet und verdünnt werden, undhierdurch ist die vertikale Lenkung des Ballons, ohne Verlust an Wasser,stoffgas, und ohne AuSwerfung von Ballast gegeben. Die Steigkraft desVassonS berechnet v. auf 10428 Pfund.

21) Es gibt zwei Arte» von Kohlenwasserstoffgas, K. mit dem gering,sten und solches mit größerem Kohlengehall. Nur von ersterem ist hierdie Rede. Um dasselbe zu gewinnen, schlägt man folgendes Verfahrenein. In stehenden Wassern, die sich in lockerem, sumpfigen Boden be-finden, und in welchen dieses Gas durch die Zerstörung organischerKörper gebildet wird, stürzt man eine mit Wasser gefüllte Flasche um,in Leren Mündung ein weiter Trichter befestigt ist, und rührt dann miteinem Stocke den Boden auf, wodurch Luftblasen emporsteigen, die manmittelst des, gerade über der aufgerührten Stelle gehaltenen, Trichtersauffängt und in die Flasche steigen läßt. Dieß setzt man an mehrenStellen fort, bis die Flasche gefüllt ist, und schüttelt dann Las Gas mitKalkwasser um, damit es von der Kohlensäure befreit werde. Gewöhn-lich enthält es außerdem auch noch etwas atmosphärische Luft. Fernererhält man diese GaSart, wenn man schwefelfreie und trockene Stein-kohle für sich destillirt, und das Gas, ehe man es aufsammelt, durch einglühendes Rohr leitet. Dieses Kohlenwasserstoffgas besitzt einen unan-genehmen Geruch, ist schwerer als reines Wasscrstoffgas, aber leichterals atmosphärische Luft. Sein eigenthümliches Gewicht verhält sich zudem der letzteren, wie 0,5589 : 1,000. Es kommt oft in Steinkohlen-flötzen, und zwar in einem sehr zusammengedrückten Zustande, in denKlüften derselben eingeschloßen, vor. Wenn man beim Arbeiten inSteinkohlengruben solchen Klüften nahe kommt, so offnen sie sich nnddas Gas sängt an herauszuströmen, um sich mit der Atmosphäre insGleichgewicht zu setzen, was oft mehre Wochen dauern kgnn. Das Gashat an sich keinen gefährlichen Einfluß auf die Gesundheit der Arbeiter;allein, wenn es sich bis auf einen gewißen Grad mit der atmosphäri-schen Luft vermischt hat, wird es durch die Lampen der Arbeiter entzün-det, epplodirt mit großer Heftigkeit und tödtet die Arbeiters Davy hatinzwischen ein Mittel entdeckt, solchen Unglücksfällen vorzubeugen, wel-ches darin besteht, daß man die Flamme der Lampe mit einem dichtenGewebe von Messingdrath umgibt. Ist das Gas erplodirend, so entstehtzwar innerhalb des Drathgewebes eine Erplosion; allein, weil das Gasvom Metalle abgekühlt wird, kann sich die Entzündung dem Gase außer-halb des GewebeS nicht mittheilen.

22) Diese La-cks sind eine schwammige, eisenschwarze, fast metallischglänzende, geruch- und dampflose Masse, welche in kleinen Stückengar nicht brennt, hingegen, in größer,, Massen entzündet, mit demhöchsten Hitzgrade verbrennt, den man im Großen hervorbringen kann.