langsam zum Boden hcrabsenkt. Er ist meistens von Tastet und hatAehnlichkcit mit einem gewöhnlichen Regenschirme, nur daß er an 20und mehr Fuß im Durchmesser hallen muß, um einen Menschen langsamzur Erde zu tragen, und Laß von den Rändern desselben sich Stricke ineinen gemeinschaftlichen Mittelpunkt oder einen Ring vereinigen, aufwelchem die sich herablassende Person Platz nimmt. Während des Fallsselbst entfaltet sich durch den Widerstand der Luft eine große leichteFläche, die dann in horizontaler Richtung gehalten nur ein langsamesDurchschneiden der Luft zuläßt. Mit einem Luftball wird der Fallschirmdurch Stricke so verbunden, Laß man ihn leicht davon trenne» kann.Auch kann eine unter dem Schirme hängende leichte Gondel von Korb.gestecht zum Aufnehmen der Passagiere dienen. Einige schreiben die Ehredieser Erfindung Alouigolllar, Andere lülancliai-il zu, nach noch Andernaber war es Le lVor,»a»<I, Professor zu Montpellier, welcher die ersteIdee hierzu auS der Nachricht entlehnte, Laß indische Sclaven sich zurBelustigung der Könige mittelst eines Sonnenschirms aus beträchtlichenHöhen herabzulassen pflegten. LetztcrerAngabe zufolge band I.« IX»rina»<Idie fischbeinerncn Stäbe eines Regenschirms von 30 Zoll Durchmesserzur Verhütung des Zurückschlagens an den Enden mit Bindfaden festund sprang denselben in der Hand haltend von der ersten Etage seinesHauses herab. Weitere Versuche machte er mit Thieren. Nun erstfolgten 3. Monxolücr, vrante und IlI»ncl>ar<I. Die beiden Erstgenann-ten verfertigten eine leinwandene Halbkugel von 7—8 Fuß im Durch-messer, ließen vom Rande derselben zwölf 7 Fuß lange Seile herabhängen,die sich unter der hohlen Fläche der Halbkugel vereinigten, banden einenKorb auS Weiden daran und ließen in diesem einen Hammel vom höch-sten Thurme in Avigno» herabfallen, ohne daß er den mindesten Schadenerlitt. iria„cl>!N'll stellte die erste Probe mit einem Hunde an, den ermit dem Schirme durch einen an den letztem befestigten Korb verbundenhatte; der Hund landete glücklich und verrieth sein Wohlbefinden Lurchlebhaftes Bellen. Zuletzt wagte es tilancliaril in Basel, sich selbst miteinem Fallschirme herabzulassen, fiel aber auf Bänme und brach einBein, worauf er dergleichen Versuche unterließ. Sein Fallschirm bestandaus Leinwand und glich einem großen Regenschirm, welcher halb aus-gespannt zwischen dem Ballon und der Gondel eine Art Zelt über demLuftfahrer bildete und so ein plötzliches Niederfallen des Ballons ver-hindern konnte. Mit derselben Vorrichtung ließ sich auch karm-rinzuerst im October 1797 im gsaräi» <Ie sslous8«a»x aus einer Höhe von2000 Fuß herab und wiederholte diesen Versuch am 12. Sept. 1802 inLondon zum fünften Male von einer außerordentlichen Höhe. DerAnblick eines solchen Versuches ist schauderhaft. Im Anfange insbeson-dere fallen die Aeronauten sehr schnell, da der Fallschirm »och gefchloßenist. Erst später wird der Fall langsamer, wenn sich der Schirm durch
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Die Reise der Herren Karl Green, Robert Hollond und Thomas Monk-Mason von London nach Weilburg am 7. und 8. November 1836 in dem Luftschiffe Royal-Vauxhall-Nassau : voraus geht eine kurze Geschichte der Aeronautik ; mit einer lithographierten Abb. des Ballons
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