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nicht spurlos zu verschwinden, und selbst einen Faden zu haben,an welchem sie dem von ihnen zurückgelegten Weg später nach-zukommen im Stande waren, ließen sie von Zeit zu Zeit Raketensteigen, brannten Sterne ab, und erleuchteten ihr Schiff miteinem rothen Lichte, das den ganzen Ballon als eine Feuerkugelerscheinen ließ; auch versäumten sie nicht, Briefe mit Fallschir-men auf die Erde zu senden. — Temungeachtet scheinen sie wenigbeachtet über den Häuptern von Tausenden Hinweggefahrenzu sein; wenigstens müssen wir dieß daraus schließen, daß inkeinem öffentlichen Blatte Anzeigen hiervon gemacht wordensind. Da wir nun unsern Lesern verbrochen haben, die Reiseder drei unerschrockenen Männer so vollständig als möglich zuerzählen, wir auch wohl voraussetzen dürfen, daß die geehrtenLeserinnen schon einiges Interesse für dieselben gewonnen haben,so würden wir uns in der That in nicht geringer Verlegenheitbefinden, wie wir die aus Mangel an öffentlichen Nachrich-ten über diese Nachtfahrt entstehende Lücke ausfüllen, welcheAbenkhcuer wir unsere Helden während einer kalten, langenHerbstnacht in einer so abentheuerlosen Region bestehen lassensollten, wenn wir nicht glücklicher Weise einen eigenhändigenAuszug aus ihrem Journale vor uns hätten, welchen wirwortgetreu mittheilen wollen.
„Bon 9 Uhr 20 Min. bis 11 Uhr 30 Min. Vormitternacht.Ueber mehre erleuchtete Städte gefahren. Unsere Höhe wech-selte von 1 Meile z» 2 Meilen. Es gab gelegentlich Blitze. —'11 Uhr 30 Min. Ueber einen bevölkerten Distrikt, welcherdurch zahlreiche Schmelzöfen erleuchtet war, wahrscheinlich dieNachbarschaft von Namür und Lüttich. — Mitternacht. DieErde war sehr finster, zugleich von einer ununterbrochen dich-ten Masse von Wolken verborgen. Die Sterne, welche obenhellglänzend waren, zeigten den Umfang der Finsterniß unten.
8. Nov. 1 Uhr 36 Min. Nachmktternacht. Barometer ge-gen 21. — Von 2 Uhr 30 Min. bis 3 Uhr 3 Min. übereine mit Schnee bedeckte Gegend.*) — Von 3 Uhr 30 Min. bis
*) Wahrscheinlich die Eiffel-
lA. d. S)