4 Uhr. Die Erde wiederum verdunkelt durch Wolken. — 4 Uhr.Nachdem die Wolken sich zerstreut hatten, sahen wir ausgedehnteFlächen von Nebel unmittelbar über der Erde, welche dasAnsehen von Wasser hatten, indem das Rauschen von Wald»blättern einen Ton hervorbrachte, der den Wellen der Seeganz ähnlich war. Wir waren aber achtsam auf jede dieser Er-scheinungen, und wußten demnach, daß wir in einer östlichenRichtung gingen. — Um 5 Uhr zeigte sich ein schwacher Scheinvon Tagesanbruch. — 5 Uhr 10 Min. Barometer auf 20.Unsere größte Höhe. 5 Uhr 20 Min. Der Tagesanbruch be-gann die Sterne im östlichen Theile des Horizonts zu verdun-keln. Der Morgenstern schien prächtig, ungefähr 25 Grad oben.6 Uhr 15 Minuten. Der Tagesanbruch war setzt über allesherrlich. "
So weit das Journal der Reisenden, zu dessen Berichtewir nur noch das hinzufügen wollen, daß ihnen um Mitter-nacht, als sie, um eine zweite Portion Kasse zu kochen, dengebrauchten Kalk aus der Maschine wegschütten wollten, einTheil der Maschine auf die Erbe herab fiel und dadurch ihrWunsch vereitelt wurde.
Indem wir nun über den weiteren Verlauf der Reise Aus-führlicheres mittheilen können, nehmen wir den Faden unsererErzählung wieder auf. Da sich jetzt die Erde, die bisher ihrenBlicken verborgen geblieben, allmählig aus der nebligen Um-hüllung herauszuwinken begann, so konnten unsere Reisendendie Gegenstände auf derselben wieder unterscheiden. Hr. Hol-lonck, welcher früher unsere Bäder besucht hatte, und an eini-gen Burgen und dem im Frühroth herrlich prangenden Tomvon Limburg bald erkannte, daß sie sich über dem gesegnetenBoden Nassau's befanden, machte seinen Reisegefährten eine soanziehende Schilderung von den angenehmen Tagen, die erdaselbst verlebt, und der freundlichen Aufnahme, die er dagefunden hatte, daß sie einstimmig beschlossen, hier zu landen.In diesem Vorsätze wurden sie noch durch den Umstand bestärkt,daß sie das Bewußtsein hatten, den eigentlichen Zweck ihrerReise erfüllt und sich um viele neue Erfahrungen reicher zu