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Mittelst eines Fallschirms sandten sie dem Bürgermeister vonDover folgendes Billet:
„Ballon in der Luft, den 7. Nov., 5 Uhr.
„Die Herren 6reei,, LIovlr-Uasoil und kollert Ilolloilck„grüßen den Bürgermeister von Dover, und werden ihm ver-„'bunden sein, wenn er ihre Freunde davon in Kenntniß setzt,„daß sie in diesem Augenblicke auf dem Punkte sind, über den„Canal zu gehen und den Continent zu gewinnen. Sie verließen„etwas nach 1 Uhr Nachmittags die Gärten des VanxliM„und hoffen diesen Abend in guter Gesundheit in Frankreich„ anzulangen."
Dieses Billet gelangte schnell und richtig an seine Adresse.In dem Maße, als die Luftschiffer sich Dover näherten, hobensie sich höher. Die Ueberfahrt über den Canal ging rasch undglücklich von Statten, und gegen 5 Uhr 50 Minuten schwebtensie schon 2 Meilen westlich von Calais über Frankreich. Wäh-rend dieser Fahrt, wo der Ballon den Einwohnern von Doversichtbar blieb, hatte derselbe eine mehr nördliche Richtung ge-nommen und sich gegen Holland gewandt; weßhalb man auch,'n Dover die Vermuthung hegte, daß derselbe in Holland lan-den werde. Da der Wind die Reisenden immer nördlicher zutreiben drohte, so beschlossen sie, in einer höheren Gegend eineLuftschicht aufzusuchen, die sie mehr östlich führte. Die Ver-muthung Oveen's, daß sie die gewünschte Luftströmung findenwürden, täuschte ihn auch diesmal nicht; wie er hierin durchsorgsame Beobachtung überhaupt eine besondere Sicherheit ge-wonnen zu haben scheint. Indessen war die völlige Nacht ein,gebrochen, ohne daß sich ihnen irgendwo ein günstiger Landungs-platz hatte bieten wollen; es blieb ihnen also nichts übrig, alsauch die Nacht hindurch dem Elemente sich zu überlassen, dassie bis setzt so sanft dahingetragen hatte, und es dem gütigenGeschicke anheimzustellen, in welchem Lande sie die ersten Strah-len der Morgensonne begrüßen und in welcher Sprache sie denersten Morgengruß von seinen Bewohnern vernehmen sollten.Fester in ihre Mäntel gehüllt tranken die Reisenden auf dieGesundheit der Maurer von der Loge 8t. ^loan. Um jedoch