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Die Reise der Herren Karl Green, Robert Hollond und Thomas Monk-Mason von London nach Weilburg am 7. und 8. November 1836 in dem Luftschiffe Royal-Vauxhall-Nassau : voraus geht eine kurze Geschichte der Aeronautik ; mit einer lithographierten Abb. des Ballons
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machen versuchten, im September und Oktober dieses Jahresschon 5 Reisen unternommen, die mit gleich günstigem Erfolgegekrönt waren. Da diese jedoch sich nicht über die Insel hin-aus erstreckt hatten, so mußte ein Mann, wie 6roe-,, dessenrastlose Thätigkeit seit vielen Jahren der Vervollkommnung derLuftschifffahrt zugewendet ist, ein um so größeres Verlangentragen, einmal auf einer längeren Fahrt seine bisher gemachtenErfindungen zu erproben, als er hoffen durfte, daraus neuenGewinn für die Wissenschaft zu ziehen. Eine Fahrt nach demContinent wurde also beschlossen, und die Ausführung auf den7. Nov. festgesetzt. Nur wenige Freunde waren davon unter-richtet, und der Ballon in aller Stille in den schönen und aus-gedehnten Gärten des Vauxliall ausgerüstet. Das ErstaunenLondons, unvcrmuthct dieses prächtige Luftschiff über derunermeßlichen Stadt hoch in der Luft schweben zu sehen, warum so größer, als weder öffentliche Anschläge, noch Tageö-blättcr vorher Anzeige davon gemacht hatten. Die Füllungbegann Morgens 7 Uhr, und gegen 1 Uhr war Alles bereit.Der Ballon wurde diesmal ganz mit Kohlenwasserstoffgas ge-füllt, und der Ballast um ein Beträchtliches gegen sonst ver-mehrt. Außerdem wurden bedeutende Vorräthe an Speisenund Getränken, eine große Menge Leuchtkugeln, Sterne, Ra-keten u. dgl. eingepackt, und überhaupt alle Anstalten zu einerReise getroffen, die nicht auf Stunden, sondern auf mehreTage, ja Wochen, berechnet war. Zwei junge Männer, dieschon auf mehren Luftreifen Hrn. Qreoa begleitet hatten, konntendem Verlangen nicht widerstehen, auch auf dieser Reise Gefah-ren und Ruhm mit dem erfahrenen Veteran der Astronautik zutheilen; nämlich Hr. Robert IlaUoml, Advocat und Mitgliedder Vai!x1u»I! - Gesellschaft, und Hr. Hioinas Uonll-Ussonaus Irland. Um auch von ihrer Lage, ihrem Wege undihrer Ankunft aus der Höhe von Zeit zu Zeit Nachrichtgeben zu können, hatten sich die Reisenden mit einer Anzahlkleiner Fallschirme versehen, in denen Briefe befestigt und aufdie Erde herabgelassen werden konnten. Sehr unterhaltend,sagt ein Bericht aus London, war es, die Vorbereitung der

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