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Anleitung zu Gemeinschafts-Theilungen für angehende praktische Geometer und Öconomen
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der Summe aller zerstreut liegenden Grundstücke inGüte, nicht aber in Größe gleich sei); Güre undGröße gleich, ist nur dann möglich, wenn die Grund-stücke in Güte homogen sind. Es folget daraus auchnoch eine dritte Definition: indem man eine Separa-tion Vertauschung nennen kann.

Soll also ein Grundstück gegen das andere ver-tauscht werden, und zwar so, daß keiner Nachthcilleide, so muß zuvor der Werth beider Grundstückeausgcmittelt werden; der Werth entstehet durch denin Geld verwandelten Ertrag. Erhalt also ein Jn-tcrressent ein Grundstück, welches weniger Werthhat als das was er abtritt, so muß derselbe entschä-digt werden; diese Entschädigung gicbt bei Separa-tionen die Quantität. Die Quantität wird durchdie Aussaat, welche nach und vor der Separationgleich bleiben muß und soll, ausgemittelt. Wennz. V. ein Jnterresseut 12 Scheffel Roggen auf4 Mor-gen Geestland und 8 Morgen Haferland aussäet, sowird er, um wieder 12 Scheffel aussäen zu können,2 Morgen Geestland und io Morgen Haferiaud wie-derum erhalten müssen. Hierbei frägt es. sich aber,wie verhält sich ein Morgen Geestland zu einem Mor-gen Haferlaud? oder wie viel neun-, sechs- unddreijäriges Land ersetzen (oder sind gleich) einemMorgen Geestland? DieseAusmittelung liegt eigentlichnicht dem Geometer, sondern demOekonomie-Verstan-digen ob; allein, da ich diese Arbeit gleich Eingangsim ersten Abschnitt dem Geometer zugeschricben habe.