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Th. [1.] (1842)
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Drittes Capitel.

bindlichkeiten werde erfüllen wollen, oder wenigstens ob sie imStande sein werde, eS zn thun.

Siebzehn Jahre und vierzehn Tage war König Gustaf Adolfalt, als er diese Regierung antrat.

Drittes Capitel.

Der Krieg mit Dänemark.

Der Krieg mit Dänemark war in mancher Hinsicht diedrückendste Last für das Reich. Der mächtige und gut angeführteFeind war schon weit ins Land gedrungen, und die Aussichten znseiner Vertreibung »raren höchst trübe. Schweden bedurfte undwünschte Friede», ebenso der junge König. Bei seiner Krönungließ er daher den, vom Vater angenommenen Titel: Der Lappenund K aj a n cr K ö n i g, welcher zum Theil den Streit veranlaßthatte, wegfallen; auch machte er außerdem seinem Gegner billigeFriedensvorschläge. Sie blieben ohne Antwort. König Christianwollte die so günstige Gelegenheit gegen ein von Allem entblößtesReich und einen unerfahrnen König benutzen. Aber die Liebe zudiesem Könige und diesem Reiche, und der Haß gegen die Dänenwar so groß, daß die schwedischen Stände sich willig neuenKriegssteucrn unterwarfen. Der König selbst verwandelte Tafel-silber und Kostbarkeiten in Geld, eben so manche Privatpersonen,und Anleihen wurden in und außerhalb Landes geschlossen. Ver-möge dieser Hülfsmittel wurden einige Truppen zusammengebrachtund ausgerüstet, mit deren Hülfe es Gustaf Adolf gelang, dieallcrdrohendsten Gefahren abzuwehren. Der Krieg ward nach derSitte der Zeit unter Plünderungen und unmenschlichen Verhee-rungen geführt. Das Glück war veränderlich, doch behaupteteDänemark im Ganzen das Uebergewicht. Unter den Schwedenzeichneten sich, nächst dem Könige selbst, eben auch Herzog Johann,und die schon zu Karls Zeit erprobten Helden Nils Stjernsköld(Sternschild), Jesper Cruus und Peter Hammersiölv (Hammer-schild) aus, und eS gelang allmählig ihrer Tapferkeit und ihreneifrigen Anstrengungen dem übermächtigen Feinde das weitereVordringen zu verwehren, und endlich dem Vaterlande einenerträglichen Frieden zn verschaffen. —- Wir wollen aus diesemKriege einige der merkwürdigsten Begebenheiten anführen.